In der modernen Gesundheitsversorgung sind Patient-Reported Outcome Measures (PROMs) wesentliche Indikatoren für die Planung, Regulierung und Überwachung des Rehabilitationsprozesses. Es gibt zwei Hauptkategorien von PROMs: generische PROMs, die unabhängig von der zugrunde liegenden Pathologie verwendet werden können (z. B. zur Überwachung von Schmerzen, dem Grad der Behinderung aufgrund der Pathologie, der Lebensqualität usw.), und krankheitsspezifische PROMs, die entwickelt wurden, um die Entwicklung spezifischer Symptome oder Diagnosen zu überwachen (z. B. Rückenschmerzen, Coxarthrose etc.). Im Jahr 2010 entwickelte die gemeinnützige QUALITOUCH HC Foundation (Zürich, Schweiz) den „PROM Activity-Index“ (PROM AI), um die ICF zu vereinfachen, indem PROMs für drei wesentliche Kategorien verwendet wurden: Haushalt, Beruf und Freizeit (einschließlich Hobbys, Sport etc.). Der PROM-AI ermöglicht die subjektive Dokumentation von Aktivitätseinschränkungen bei PatientInnen mit vorwiegend muskuloskelettalen Beschwerden und den interdisziplinären Transfer dieser Daten, der in der muskuloskelettalen Gesundheitsversorgung in Deutschland und der Schweiz unzureichend ist.
Die valide Identifikation, Dokumentation, Verlaufsdarstellung, interdisziplinäre Kommunikation und Therapieplanung basierend auf PROMs definiert die Qualitätssicherung der hochwertigen Gesundheitsversorgung.

Abschluss der Ausbildung zum Physiotherapeuten 2009
Bachelorstudium in Physiotherapie (Hochschule Thim van der Laan)
Masterstudium für Sportphysiotherapie (Sporthochschule Köln)
Promotion an der Universität zu Lübeck 2024
Dozent für u.a. Nachhaltigkeit in der Physiotherapie
Physiotherapeut in der SportClinic Zürich
Forscht an der Berner Fachochschule
Engagement für verschiedene Organisationen (u.a. DGPTW)